Ein bisschen Farbe, ein paar Tropfen Wasser – und schon wird gepustet, bis die Kita wackelt! Pustebilder sind eine einfache, aber faszinierende Maltechnik. Alles, was KInd braucht, sind Wasserfarben oder verdünnte flüssige Fingerfarben, Papier, Pipetten oder Löffel – und natürlich Strohhalme.
Die Kinder tropfen ordentlich Farbe auf das Papier und pusten dann kräftig durch den Strohhalm. So entstehen bunte, verästelte Formen, die an Bäume, Blumen oder Fantasiewesen erinnern. Durch das zufällige Verlaufen der Farbe lernen Kinder ganz nebenbei die Kraft von bewegter Luft kennen.
Die Pustetechnik schult außerdem die Atemkontrolle, stärkt die Mundmotorik und fördert die Feinmotorik. Die fließenden Farbspuren regen die kindliche Fantasie an. Viele Kinder entdecken darin Tiere und andere Lebewesen. Die Protagonisten kleiner Geschichten, frisch auf ein Blatt Papier gepustet. Lass die Kinder ihre Puste-Geschichten erzählen!
Variante: Mit einem wasserfesten schwarzen Filzstift werden die vorhandenen Farbformationen nach dem Trocknen ergänzt. So entsteht wieder etwas ganz Neues!
Und noch ein Tipp für kleine Naturforscher: Wer mag, kann mit Naturfarben wie Rote-Bete-Saft, Kurkuma oder Spinatwasser experimentieren. So wird das Malen noch umweltfreundlicher.
Text und Illustration: Oliver Kock


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