PRRRRRRRRRRRRRRPRRRRRRRRRRR et cetera prrr prrr
Katzenschnurren ist für mich einer der schönsten Sounds der Welt! Der ebenso prägnante wie gemütliche Brummton entsteht wahrscheinlich, ganz geklärt ist es nicht, durch das Vibrieren der Stimmbänder im Kehlkopf beim Ein- und Ausatmen.
Als ehemaliger, aber langjähriger Katzenbespaßer und menschlicher Dosenöffner habe ich heute noch das Schnurren meines Katers Max in den Ohren - und im Herzen! Wann schnurren Katzen? Klar, wenn es ihnen gut geht, wenn sie sich wohlfühlen, wenn es Streicheleinheiten und Futter gibt. Katzenwelpen nutzen es außerdem zur Kommunikation mit der Katzenmama.
Das Schnurren hat darüber hinaus aber sogar eine therapeutische Funktion. Auch verletzte und kranke Katzen schnurren. Dann dient es der Stress- und Schmerzbewältigung. Sogar angeknackste Knochen soll der tierische Sound heilen helfen!
Die "Schnurr-Frequenz", die meist zwischen 20 und 50 Hertz liegt, wird in der Tat in der Humanmedizin für Vibrationstherapien genutzt, um die Knochen- und Muskelheilung zu unterstützen. Wie stark der Effekt wirklich ist, wurde allerdings noch nicht zur Gänze erforscht.
Aber ich, ich träume schon von Katzenschnurren auf Rezept!
Text und Illustration: Oliver Kock


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